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Visa und Einreise

29.07.2020 - Artikel

Willkommen in Deutschland!

Wichtiger Hinweis

Aktuell gelten bis auf weiteres aufgrund von COVID-19 folgende Richtlinien bezüglich Visa:

WICHTIGER HINWEIS: Einführung einer allgemeinen COVID-Nachweispflicht bei Einreise nach Deutschland ab Sonntag, 1.8., 0.00h CET

Ab Sonntag, 01.08.2021, 0.00h CET, besteht bei der Einreise nach Deutschland grundsätzlich eine allgemeine Verpflichtung zum Mitführen eines COVID-Nachweises. Personen ab zwölf Jahren müssen dann bei der Einreise nach Deutschland über einen Testnachweis, einen Genesenennachweis oder einen Impfnachweis verfügen. Ein negativer Test darf bei Einreise höchstens 72h (PCR-Test) bzw. 48h (Antigen-Schnelltest) alt sein. Bei Einreise aus Virusvariantengebieten ist ein Testnachweis vorzulegen; ein Genesenen- oder Impfnachweis ist in diesem Fall nicht ausreichend; dabei wird ein bis zu 24h alter Antigen-Schnelltest oder ein bis zu 72h alter PCR-Test akzeptiert.

Testnachweis, Genesenennachweis oder Impfnachweis müssen Beförderungsunternehmen bei der Einreise aus Hochrisikogebieten oder bei Einreise auf dem Luftweg vor der Reise zur Überprüfung vorgelegt werden. Nur Im grenzüberschreitenden Eisenbahnverkehr oder im grenzüberschreitenden Kurzstreckenseeverkehr kann die Vorlage auch noch während der Beförderung erfolgen. Bei Einreisen aus Virusvariantengebieten ist ein Testnachweis vorzulegen. Der Nachweis ist außerdem den deutschen Grenzbehörden bei der Einreise auf Anforderung vorzulegen.

Testmöglichkeiten bestehen in Addis Abeba z.B. in der Suisse Clinic.

Ab dem 01.08.2021 wird die deutsche Botschaft in Addis Abeba wieder Schengen-Visa Anträge annehmen. Eine Voraussetzung für die Einreise in die Bundesrepublik Deutschland ist eine vollständige Impfung gegen Covid-19. Weitere Informationen dazu entnehmen Sie bitte diesem Merkblatt.

Anträge auf nationale Visa können in den unten genannten Fällen angenommen werden, Termine für die Antragstellung können über das Terminvergabesystem online gebucht werden.

Die jeweils aktuellen Ausnahmen von den Einreisebeschränkungen finden Sie auf der Website des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat (BMI).

Für folgende Konstellationen ist die Einreise für Drittstaatsangehörige möglich. Dafür ist ein nationales Visum (D-Visum) notwendig, das von der deutschen Botschaft unter Beteiligung der zuständigen Ausländerbehörde im Inland erteilt wird.

Drittstaatsangehörige mit wichtigem Grund:

  • Z.B. Einreise im Rahmen des Familiennachzugs
  • Z.B. Einreise aus familiären Gründen (Kern-Familienangehörige zur Begleitung von einreiseberechtigten Minderjährigen) ohne den deutschen Ehepartner

Ferner umfasst die Ausnahme von der Reisebeschränkung u.a. folgende Kategorien im Rahmen des nationalen Visums:

  • Angehörige von Gesundheitsberufen, Gesundheitsforscher und Fachkräfte der Altenpflege; Fachkräfte, deren Beschäftigung aus wirtschaftlicher Sicht notwendig ist und deren Arbeit nicht aufgeschoben oder im Ausland ausgeführt werden kann;
  • Transportpersonal;
  • Saisonarbeiter/Seeleute;
  • Studierende, deren Studium nicht vollständig vom Ausland durchgeführt werden kann;
  • Diplomaten, Personal internationaler Organisationen.

Aufgrund der weiterhin bestehenden Corona Gefährdungslage muss der Publikumsverkehr am Rechts- und Konsularreferat begrenzt werden. Es besteht beim Warten vor der Botschaft sowie beim Betreten der Botschaft Maskenpflicht. Die Hände müssen desinfiziert werden. Es findet eine Fiebermessung statt. Personen die sich den Maßnahmen nicht unterziehen oder bei denen eine erhöhte Temperatur festgestellt wird, erhalten keinen Zugang.

Aufgrund der hohen Zahlen noch anzunehmender Visumanträge von in Äthiopien als Flüchtling lebenden Familienangehörigen anerkannter Flüchtlinge im Bundesgebiet, gibt es leider Wartezeiten in der Antragsannahme bei IOM. Anträge werden dort in der Reihe des Eintrags auf der Termin-Warteliste angenommen.

Bei allen Personen liegt die Entscheidung über die Einreise bei der Bundespolizei an den Grenzen und den internationalen Flughäfen; sie kann verweigert werden.

Für die Personen, die den Schengen-Raum betreten dürfen, werden verstärkte Gesundheitskontrollen vorgesehen. Reisende müssen sich bei Planung/Antritt der Reise über die aktuellen pandemiebedingten Reiseeinschränkungen und Erfordernissen informieren, siehe folgender Link: Informationen zu Einreisebeschränkungen und Quarantänebestimmungen in Deutschland.

Für die Einreise nach Deutschland benötigen Staatsangehörige aus Äthiopien und nicht-EU-Staaten (ausgenommen Australien, Kanada, Japan, Neuseeland und die USA) ein Visum.

Die Deutsche Botschaft Addis Abeba hat ebenfalls die Zuständigkeit für nationale Visaanträge (keine Schengen Visa) von Dschibutischen Staatsangehörigen.

Zuständigkeit

Die Deutsche Botschaft Addis Abeba nimmt Schengen Visaanträge an, wenn der legale, gewöhnliche Aufenthalt in Äthiopien nachgewiesen wird.

Die Deutsche Botschaft Addis Abeba nimmt nationale Visaanträge an, wenn der gewöhnliche Aufenthalt in Äthiopien oder Dschibuti nachgewiesen wird.

Für somalische Staatsangehörige mit gewöhnlichen Aufenthalt in Somalia/Somaliland ist die Deutsche Botschaft in Nairobi zuständig. Eine kurzfristige Einreise nach Äthiopien begründet keine Zuständigkeit der Deutschen Botschaft Addis Abeba.

Die Art des Visums hängt von der Dauer und des Zwecks des geplanten Aufenthalts ab. Möchten Sie also nur für kurze Zeit (bis 90 Tage) nach Deutschland, z. B. als Tourist? Oder planen Sie einen längeren Aufenthalt (mehr als 90 Tage), z. B. für ein Studium?

Bitte wählen Sie zunächst aus, welche Dauer Ihr geplanter Aufenthalt hat: 

Kurzfristiger Aufenthalt (maximal 90 Tage, z.B. Tourismus oder Geschäftsreisen)

Langfristiger Aufenthalt (mehr als 90 Tage, z.B. für Studium, Arbeit oder Familiennachzug)


Freizügigkeitsgesetz EU

Mit Ablauf des 31.12.2020 endete der Übergangszeitraum nach dem Abkommen über den Austritt des Vereinigten Königreichs Großbritannien und Nordirland aus der Europäischen Union.

Britische Staatsangehörige fallen daher seit dem 01.01.2021 nicht unter die Bestimmungen des EU-Rechts zur Freizügigkeit.


Familienzusammenführung zu Flüchtlingen (subsidiärer Schutz)

Seit dem 01.08.2018 können enge Familienangehörige (Ehegatten, minderjährige ledige Kinder und Eltern von minderjährigen Kindern) von in Deutschland lebenden subsidiär Schutzberechtigten Visa zum Zwecke des Nachzugs beantragen. Nachzugswillige Familienangehörige können sich auf dieser Internetseite auf der Termin-Warteliste zur Abgabe des Visumantrags registrieren:
Termin Visum subsidiär Schutzberechtigte

Die Internationale Organisation für Migration (IOM) wurde vom Auswärtigen Amt damit beauftragt, die Familienangehörigen von Schutzberechtigten bei der Ausreise nach Deutschland zu unterstützen. Ziel des vom Auswärtigen Amt initiierten Familienunterstützungsprogramms ist es, Antragstellern bei Fragen zum Visumverfahren zu helfen und sicherzustellen, dass sämtliche notwendigen Dokumente vor dem Visum-Termin vorgelegt werden können. IOM hat zu diesem Zweck Zentren in Istanbul, Beirut, Amman, Kairo und Erbil und in Addis Abeba eröffnet. Wir bitten sämtliche Antragsteller darum, diese IOM Familienunterstützungszentren bereits vor Visumsantrag zu besuchen. Durch den frühzeitigen Besuch der IOM-Familienunterstützungszentren kann die Visumbearbeitung und damit die Ausreise nach Deutschland beschleunigt werden. 

Addresse :
International Organization for Migration | Special Liaison Office in Addis Ababa, Ethiopia
YeMez Building , Behind Zequala Building, Addis Ababa Ethiopia | E-mail: info.fap.et@iom.int

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